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Uwe Kreibaum

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Namen – Herkunft und Bedeutung

Ursprung einiger Namen

(Quelle: Hans Bahlow)

Arnemann (Hamburg): Kurzform zu Arnold. Hans A. 105 Ardegsen.

Firnhaber[...] Zu mittelhochdeutsch virne ”alt” auch Firngerste, Firnhaber, Firnkorn, Firnka ̈s (Firm-, Fürm-), Firnwein, lauter Bauernnamen aus Bayern, Württemberg, Baden. Aber Firnrohr (Fürn-, Fürm-)/Bayern ist Flurname, [...]

Fricke niederdeutsche Kurzform zu Friedrich, patronym sicke Fricksma 1422 Friesland, seltener oberdeutsch: Frike=Fridrich von Meckingen 1317, Ott und Frick, Söhne des Truchsessen von Rordorf/Württemberg. Auch Frickmann (oberdeutsch).

Hofer(oberdeutsch, Bayern, Österreich, Tirol):berühmt durch den Tiroler Andreas Hofer. In den Berglandschaften mit Hofsiedlung = Hofbesitzer, Hofbauer. Auch mit Umlauten: Höfer, während Hofner, Höfner auch zu den Ortsnamen Hofen gehören kann. [...]

Höper(niederdeutsch-westfälisch); Hopmann: zum Örtlichkeitsnamen und Ortsnamen Hop, Hope. Hövermann (Hamburg oft); Höver: aus Höver bei Hannover bzw. Uelzen (urkundlich Hovederen).

Hormann (Hoormann): Hamburg, Lübeck oft, ist assimiliert aus Horn(e)mann (dies heute selten) = der aus Horn (mehrfach Ortsname und Örtlichkeitsname bei Hamburg, Bremen).

Kreibaum Der Name Kreibaum findet sich in der Gegend um Alfeld bei Hildesheim in verschiedenen Schreibarten. Dazu gehören die einfachen, mundartlichen Versionen wie Kreibo(h)m, Kreybaum aber auch Kreikenbaum und Kriechbaum/Kriegbaum. Eine Verbindung zum Namen Krebaum liegt nahe, ließ sich aber bisher nicht belegen. (UK)

Kreykenbohm (niederdeutsch) entspricht oberdeutsch Kriechbaum ”Pflaumen-Schlehe”

Kriech (oberdeutsch) = niederdeutsch Kreke ”Pflaumenschlehe”; dazu Kriechbaum niederdeutsch Kreken-, Kreikenbom, nach der Wohnstätte. W. Krich 1153 Maulbronn, Peter der Kriechbaum 1307 b. Bozen. Vergleiche Ulr. Krichenvoit 1422 Franken.

Kriegbaum siehe Kriechbaum!


Was bedeuten die Berufsbezeichnungen?

Berufsbezeichnungen

Alte Berufsbezeichnungen, die häufiger in unserer Ahnengeschichte auftauchen:

Nach: Fritz Verdenhalven: Familienkundliches Wörterbuch und Ribbe, Henning: Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung

Brink...:-ligger:Häusler(s.d.)/-sitzer: Kleinbauer, am Rande des Dorfes wohnend.

Häus...:-ler: freier Dorfbewohner, der nur ein kleines Haus mit Gartenland und Vieh besitzt und i.d. Regel als Tagelöhner arbeitet (Siehe auch: Genealogie, Jg. 33, H. 6, 1984, S. 183: Haertel, Friedl, Was war ein Häusler in den 7 künischen Dörfern?)

Halb...:-spänner/-meister(ei): Abdecker(ei)/-spa ̈nner: Bauer, der mit 2 Pferden Spanndienst leistet

Kot...: -er (Kötter) (ndt): Kleinbauer, Kättner/-he: Karbunkel; Krebs/-sasse: Eigentümer einer Kate (eines Kotten); Bauer, der nur ein kleines Haus und etwas Gartenland besitzt und sich auf größeren Höfen als Tagelöhner verdingt.

Meier: ursprünglich der Beamte, der einem Fronhof vorsteht und die Zinsen eintreibt. Er war in der Regel selbst Höriger, hatte aber Anspruch auf Hand- und Spanndienste der Bauern. Seit dem 12. Jahrhundert sind die - selbst erbliche -hofbesitzer (Erb-), die den Hof gegen -zins, dann in Erbpacht, besitzen. So wurden sie selbst Bauern mit großem Besitztum.