Philipp Sander, 1806–1874?> (68 Jahre alt)
- Name
- Philipp /Sander/
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Geburt
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Heirat
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Beruf
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Pastor in Geismar
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Geburt einer Tochter
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Geburt eines Sohns
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Tod einer Tochter
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Geburt einer Tochter
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Geburt eines Sohns
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Geburt einer Tochter
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Geburt einer Tochter
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Geburt eines Sohns
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Geburt einer Tochter
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Geburt eines Sohns
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Tod eines Sohns
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Tod einer Tochter
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Tod
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| er selbst |
1806–1874
Geburt: 11. August 1806
— Elze, Hildesheim, Niedersachsen, Deutschland Tod: 24. Oktober 1874 — Geismar, Eichsfeld, Thüringen, Deutschland |
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| Ehefrau |
1808–1875
Geburt: 22. Juni 1808
27
21
— Limmer, Alfeld (Leine), Hildesheim, Niedersachsen, Deutschland Tod: 1875 — Geismar, Eichsfeld, Thüringen, Deutschland |
| Heirat | Heirat — — |
| Tochter |
1834–1837
Geburt: 1834
27
25
Tod: 1837 |
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2 Jahre
Sohn |
1835–1937
Geburt: 1835
28
26
Tod: 1937 |
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3 Jahre
Tochter |
1837–1906
Geburt: 1837
30
28
Tod: 1906 |
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4 Jahre
Sohn |
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3 Jahre
Tochter |
1842–1917
Geburt: 1842
35
33
Tod: 1917 |
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3 Jahre
Tochter |
1844–1896
Geburt: 1844
37
35
Tod: 1896 |
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3 Jahre
Sohn |
1846–1852
Geburt: 1846
39
37
Tod: 1852 |
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2 Jahre
Tochter |
1847–1852
Geburt: 1847
40
38
Tod: 1852 |
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5 Jahre
Sohn |
1851–1912
Geburt: 1851
44
42
Tod: 1912 |
| Geburt | |
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| Beruf | |
| Tod | |
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Gemeinsame Notiz
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Der Name Sander ist nicht nur fest mit der Geismarer Kirchen- und Gemeindegeschichte verbunden, sondern war über den re gionalen Bereich im Königreich Hannover vielen bekannt. Sein Engagement galt vor allem den sozial Schwachen. So hat e r sich gleich zu Anfang seiner Seelsorgertätigkeit in Geismar für die Belange der Bauern eingesetzt und den Kauf des Ju nkernhofes für die Geismarer Käufer zu einem guten Abschluß gebracht. Daran knüpften sich die Aufteilung der zum Hof ge hörenden Ländereien, die Ablösungen des Zehnten und der Bede sowie die Auflösung des Patrimonialgerichts mit zahlreiche n Verhandlungen, die Pastor Sander federführend und mit großem persönlichen Einsatz begleitete. Aber auch der Landwirts chaft im allgemeinen gehörte sein Interesse. Als Mitglied der Landwirtschaftsgesellschaft in Celle versuchte er durch V orträge, neue Erkenntnisse in der landwirtschaftlichen Forschung zu vermitteln. Diese wurden in der Broschüre 1864 »Di e Landwirtschaft als Kulturelement« schriftlich festgehalten und veröffentlicht. Lob und Anerkennung gebührt ihm auch für seinen politischen Einsatz. Als 1837 König Ernst August von Hannover das von s einem Bruder 1833 eingeführte Staatsgrundgesetz aufhob und damit die Staatsbeamten des auf dasselbe geleisteten Eides e ntband, protestierte Pastor Sander als einziger hannoversche Seelsorger gegen die Aufhebung und somit auch gegen seine n König. Pastor Sanders Absicht war es, die kirchlichen Behörden des Landes zu veranlassen, daß sie »...in der ungemein en Verwirrung der Gewissen, welche das Patent vom 1. November anzurichten geeignet ist, ihre Stimme zu schuldiger Steue r und Richtung öffentlich zu erheben«, denn es stehe »... niemandem auf Erden, keinem Könige und keinem Papste nach pro testantischem Grundsatz und göttlichem Wort zu, von Eiden, oder sie müßten ausschließlich eine ihn persönlich gelobte V erpflichtung begreifen, zu entbinden«. So könne der Eid auf das Grundgesetz, den jeder Staatsbeamte neben dem auf den K önig leiste, nur bei rechtmäßiger Aufhebung desselben, »... niemals aber durch eine imperativische Erklärung zu bestehe n aufhören«. |
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